Raketen-Workshop: Technik, Bau und Start

Wer träumt nicht davon einmal mit einer Rakete in die Tiefen des Alls vorzudringen? Doch wie funktioniert eigentlich eine Rakete und welche unterschiedlichen Wege gibt es ausreichend Schubkraft zu erzeugen um die Erdanziehungskraft hinter sich zu lassen?

In diesem Workshop wurde erforscht, wie echte Raketen funktionieren, die tatsächlich Menschen oder Satelliten ins All befördern. Nach demselben Prinzip wurden selbst zwei verschiedene Raketenmodelle gebaut und sogar gestartet.

Auch wenn wir mit unseren Modellen nicht bis zum Mond kamen, waren die Schülerinnen und Schüler dennoch sehr erstaunt und begeistert, wie gut die Raketen funktionierten.

Projekt „Skateboard“

Die Grundlagenarbeit, das Entwerfen des Skateboards, wurde bereits in der Schule gemeinsam mit Lehrenden der HTL durchgeführt. Zuerst wurde eine Handskizze angefertigt, dann eine präzise Zeichnung mit dem GZ-Brett. Dabei entstanden drei Ansichten des Skateboards, das zuvor mit Lineal vermessen worden war.

An der HTL wurde das Projekt mithilfe des CAD-Programms SolidWorks weiter umgesetzt. SolidWorks ist eine Software zur Erstellung von 3D-Modellen und technischen Zeichnungen, die in der Konstruktion von Maschinen, Bauteilen und Anlagen genutzt wird.

Zum Abschluss erhielten die Schülerinnen und Schüler ein Miniaturmodell des Skateboards als Schlüsselanhänger aus dem 3D-Drucker.

Wir bedanken uns für die Kooperation mit der HTL St. Pölten und freuen uns auf weitere spannende Projekte!

Südwind Workshoptage „Die Reise meines Handys“

Am 05. und 06. November 2024 erforschten die 2. und 3. Klassen der Mittelschule Sieghartskirchen die Liefer- und Produktionsketten unserer Handys.

Am Beispiel des Smartphones befassten sich die Schüler:innen gemeinsam mit den Südwind-Referent:innen Ulrike Dziurzynski und Marius Auer mit den sozialen und ökologischen Auswirkungen der Produktion von Elektronikgeräten. Die Workshops an der Mittelschule, die einen MINT-Schwerpunkt hat, fanden in Kooperation mit der Mittelschulgemeinde Sieghartskirchen statt.

Viele unserer Alltagsgegenstände weisen Produktionsfehler auf, die oft unsichtbar bleiben. Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, Umweltverschmutzung und ungerechte Entlohnung sind in der Elektronikindustrie an der Tagesordnung. Zu oft bleibt im Verborgenen, wo die Rohstoffe für die Produktion herkommen, unter welchen Bedingungen die Herstellung erfolgt und wo unsere Handys nach dem Ende ihrer Nutzungsdauer landen. Hinter den mobilen Begleitern steht eine lange Kette an Verarbeitungsschritten, in die viele Menschen weltweit eingebunden sind. Die Schüler:innen hatten die Gelegenheit, die Rohstoffe für Handys und deren Abbaumethoden näher kennenzulernen und über Arbeitsbedingungen sowie Arbeitsrechte zu diskutieren.

Anschließend wurden Ideen für eigene Handlungsmöglichkeiten gesammelt. Ob Politiker:innen, Unternehmen, Schulen, Vereine oder auch Einzelpersonen – alle können einen Beitrag leisten. Wir alle können uns für faire und transparente Lieferketten einsetzen, Ressourcen schonen, indem wir die Geräte, die wir besitzen, möglichst lange nutzen, sie reparieren, Second-Hand-Geräte bevorzugen und alte Handys fachgerecht entsorgen. Derzeit gibt es in Österreich auch einen Reparaturbonus, von dem Gebrauch gemacht werden kann: https://www.reparaturbonus.at/

Die Auseinandersetzung mit diesen Themen ist ein wertvoller Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen. Diese wurden 2015 von den Vereinten Nationen beschlossen und sollen bis 2030 zu einer gerechteren Welt beitragen.