PROJEKT „Dichter? – mach dir einen Reim auf Dichte und Aggregatzustände“

Programm: Annäherung an das Thema Dichte und Aggregatzustände

Spaß an Experimenten

Wissenschaftliche Arbeitstechniken und Denkweisen kennenlernen

Selbst in die Rolle von Wissenschaftlerinnen schlüpfen

Die Schülerinnen und Schüler bekommen ein Forschungstagebuch. Darin befindet sich unter anderem ein Überblicksplan mit Terminen und Themen. Sie bekommen laufend Arbeitsblätter mit Anleitungen zu Versuchen und sollen diverse Erkenntnisse in ihrem Forschertagebuch dokumentieren.

19.10. Kennenlernstunde

Zu Beginn der Einheit fand eine kleine Vorstellungsrunde statt. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr gespannt, was sie in den folgenden zwei Stunden erwarten wird.

In der Mitte des Sesselkreises befand sich eine Kiste mit Utensilien. Der Auftrag lautete: „Ordne zu, welche Materialien ein Forscher im Labor braucht und welche nicht“. Jeder Schüler dufte einen Gegenstand herausnehmen und vorschlagen zu welcher Kategorie es gehört. Durch diese Übung wurden diverse Forscherregeln, wie zum Beispiel, dass Essen im Labor strengstens verboten ist, spielerisch vermittelt und anschließend eine Tabelle erstellt und ausgefüllt

Bevor selbst experimentiert und geforscht wird, durften sich die Schülerinnen und Schüler wie echte Forscher fühlen. Jede und jeder bekamen einen Labormantel und eine Schutzbrille.

Beim ersten Experiment ging es um das Pipettieren mit farbigem Wasser und Zellkulturplatten. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält eine Pipette und eine Mikrotiter oder Zellkulturplatte (siehe Foto). Nach einigen Trockenübungen bekamen sie Bechergläser mit gefärbtem Wasser in Magenta, Cyan und Gelb, welches sie in die Platten pipettierten. Durch teilweise mehrmaliges Mischen der Farben entstanden wunderschöne neue Farben. Durch diese Übung lernten sie die Bewegung beim Pipettieren und das Protokollieren der „Rezepte“ für eigens kreierte Farben. Dadurch konnten auch andere „Forscher“ diese Farbkreation nachmache

Beim letzten Versuch der Kennenlernstunde ging es um das Verständnis der Wissenschaft. Viele geheimnisvolle Becher, sogenannte „Mystery Cups“ wurden von den Vortragenden vorbereitet. Diese Becher fungierten wie Rasseln mit unterschiedlichsten Füllungen, wobei es je 2 gleiche gab.

Die Aufgabe bestand darin, seinen Partner mit der gleichen Füllung zu finden. Natürlich wäre es einfach, die Becher zu öffnen und einfach nachzusehen, doch in der Wissenschaft ist dies auch nicht immer möglich. „Wenn ich das Erdinnere erforschen möchte, kann ich auch nicht einfach hineinsehen. Ich muss andere Möglichkeiten finden…“

Wurde der Partner mit der gleichen Rassel gefunden, so bilden sie ein Forschungsteam, welches herausfinden sollte, welche Materialien sich in dem „Mystery Cup“ befinden. Dazu standen ihnen Becher, Klebeband und viele verschiedene Materialien und Gegenstände zur Verfügung

Als Abschluss fand ein Forscherkongress statt. Im Sitzkreis wurde zuerst mit der vorgegebenen Rassel, danach mit der nachgebauten Rassel vorgerasselt. Mittels Daumenmethode wurden die anderen Forscherteams bewertet.

Zum Schluss durften sie neben dem Schütteln und Rasseln eine weitere Analysenmethode ausprobieren und mit einer Taschenlampe die Becher durchleuchten.